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Sammelband 4
Herausgabe: 2003


Inhalt/Länge des Films/Autor(en)/Zusammenfassung


„Technik und Ergebnisse der laserchirurgischen Schwellendurchtrennung
des Hypopharnynxdivertikels“ (10min)
J.A. Werner et al.

Die Behandlung des Hypopharynxdivertikels ist nur chirurgisch sinnvoll. Wichtigste Maßnahme ist die Durchtrennung des M. cricopharyngeus, unabhängig ob diese von außen oder endoskopisch durchgeführt wird. Der Film zeigt die geschichtliche Entwicklung der endoskopischen Technik unter besonderer Fokussierung auf die CO2-laserchirurgische Schwellendurchtrennung.


„Obliteration von Tube, Mittelohr und Gehörgang bei einer Mondini-Missbildung“ (14 min)
E. Bryson, W. Draf, H.-Th. Harbeck, E. Hofmann, H. Arps

Bei einem 6 Monate alten Kind mit rezidivierenden Meningitiden mit Erregern der oberen Luftwege wurde nach detaillierter neuroradiologischer Diagnostik eine Innenohrmissbildung vom Typ Mondini diagnostiziert. Es fand sich ein Schädelbasisdefekt im Bereich der Stapesfußplatte. Der Film zeigt die sich aus der Diagnostik ergebende, operative Therapie eines definitiven Fistelverschlusses mit Obliteration des Innen- und Mittelohrs, Tubenverblockung und Verschluss des äußeren Gehörgangs. Der operative Erfolg wird durch eine Fluoreszeinprobe 3 Monate postoperativ dokumentiert.


„Rekonstruktion großer Defekte der Zunge mit dem neurovaskulären infrahyoidalen Muskelfaszienlappen“ (12 Min)
S. Remmert, K.-H. Ahrens

Der Film zeigt eine neue Methode zur Rekonstruktion von Teil- oder Totaldefekten der Zunge mit einem innervierten, gefäßgestielten infrahyoidalen Muskellappen. Demonstriert wird die Operationstechnik nach Hemi- und subtotaler Glossektomi. Die postoperativen Ergebnisse der Schluckfunktion und der Artikulation werden nach Hemiglossektomie, kompletter subtotaler, wie auch nach kompletter Glossektomie dargestellt. Dabei belegen klinische und kinematographische Bilder die Beweglichkeit der Neozunge, wie auch den aspirationsfreien Schluckakt.


„Dysphagie – Diagnostik pharyngoösophagealer Funktionsstörungen“ (14 Min)

J. Gubitz, C. Pototschnig, W. F. Thumfart, E. Eypasch

Der vorliegende Film gibt einen Überblick über den diagnostischen und zeitlich koordinierten Ablauf der diagnostischen Abklärung von Schluckstörungen. Nach manuell-klinischer und endoskopischer Untersuchung folgt eine Farbschluck-Analyse mit lupenendoskopischer Kontrolle. Videofluorskopie und Hochfrequenzkinematographie erlauben eine Zeitlupenbetrachtung mit Einzelbildschaltung und dadurch eine exakte visuelle Beurteilung des Schluckablaufs bei der Boluspassage. Manometrische Untersuchungen der ösophagealen Druckänderungen und elektrophysiologische Analysen mittels Elektromyographie, Neuromyographie und Magnetstimulation zur Erfassung neuromuskulärer Erkrankungen lassen Ursache und definitive Diagnose der jeweiligen Schluckstörungen genau erfassen und daraus die Indikation zur konservativen oder operativen Therapie stellen.



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